Wer bin ich überhaupt?

Ich heiße Jennifer Wrenger und seit Mitte 2020 bin ich Mama eines Sohnes. Ich wohne mit meinem Mann und meinem Sohn in Bergkamen, das liegt zwischen Dortmund und Münster. Beruflich komme ich aus dem Gesundheitsbereich. Ich habe eine Ausbildung als Rettungsassistentin, einen Bachelor in Biologie und einen Master in Gesundheitswissenschaften Public/Health. Aktuell befinde ich mich in Elternzeit und werde mich danach erstmal nur um die Beratungen und meinen Sohn kümmern.

Wie bin ich zum Stoffwickeln gekommen?

Durch mein Studium (vorher B.Sc. Biologie) und meine Tätigkeit als Rettungsassistentin sind die Bereiche Gesundheit und Natur bzw. nachhaltiges Leben schon lange Bestandteile meines Alltags. Somit war es für mich naheliegend mein Baby mit Stoffwindeln zu wickeln. Allerdings war unser Weg dorthin recht steinig. Ich hatte keine Stoffwindelberatung, weil ich nicht davon wusste, und habe mich lange nicht getraut das Geld in die Hand zu nehmen, um meine ersten Stoffwindeln zu kaufen. Außerdem war ich vielen Vorurteilen aus meinem Umfeld ausgesetzt. Vor allem die Generation meiner Eltern hatte große Bedenken, dass Stoffwindeln zu viel Arbeit machen würden, unhygienisch sind oder sogar meinem Kind schaden könnten. Deswegen habe ich erst angefangen mit Stoffwindeln zu wickeln als mein Sohn drei Monate alt war.

Was war für den Umstieg auf Stoffwindeln für mich ausschlaggebend?

Natürlich sind die Aspekte der Nachhaltigkeit und Gesundheit sehr wichtige und waren die Gründe, warum ich mich überhaupt mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Letzten Endes haben aber ganz persönliche Erfahrungen dazu beigetragen aus dem alt Bewährten auszubrechen:

  1. Der Gestank der Wegwerfwindeln: Sowohl mein Mann als auch ich fanden den Geruch der Einwegwindeln beim Öffnen der Packung von vorneherein sehr unangenehm. Wir haben es aber als „normal“ akzeptiert. Seitdem wir Stoffwindeln benutzen wissen wir, dass es nicht normal ist und wesentlich geruchsärmer geht. Sogar die vollen Windeln riechen deutlich weniger streng als die vollen Einwegwindeln.
  2. Die Windelexplosionen: Dank der sozialen Medien bleiben auch Nicht-Eltern nicht vom Anblick einer Windelexplosion verschont und auch wir durften diese persönlich live und in Farbe erleben. Irgendwann entschloss ich dann, dass es keinen Unterschied macht, ob ich Body, Strampler und Kind wasche oder eine Mullwindel. Und siehe da: Seitdem ist auch dank des Rückengummis keine Windel mehr explodiert und alle Kleidungsstücke sind verschont geblieben.

Warum bin ich Stoffwindelberaterin geworden?

Während eines Stillcafés habe ich meinen Sohn in die tollen bunten Stoffwindeln gewickelt und dadurch die Aufmerksamkeit der anderen Eltern auf mich gezogen. Sie haben mir viele Fragen gestellt, die ich dank monatelanger Internetrecherche auch fast vollständig beantworten konnte. So rutschte ich in einen kleinen Vortrag über die Vorteile des Stoffwickelns. Ich stellte fest, dass auch andere Eltern Vorurteilen ausgesetzt waren und auch selbst welche haben. 

Während meines Studiums bin ich außerdem auch schon verschiedenen beratenden und lehrenden Tätigkeiten, z.B. als Tutorin oder Gesundheitsberaterin, nachgegangen, was mir immer viel Spaß gemacht hat. Diese Erfahrung und Freude an den Beratungen möchte ich deswegen nutzen, um dir und anderen Eltern besser helfen zu können und sie bei ihrem persönlichen WickelWandel zu unterstützen.

Was möchte ich erreichen?

Mein Hauptziel ist es Stoffwindeln bekannter und auch beliebter zu machen. Ich möchte gerne dich und andere Eltern dabei unterstützen aus den alten Gewohnheiten auszubrechen und neue nachhaltigere und gesündere Wege einzuschlagen. Ich möchte, dass stinkende überlaufende Windeln und rote Babypopos nicht mehr als selbstverständlich gesehen werden und zeigen, dass es auch ohne diese geht. Dabei gehe ich individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Familie ein und stehe ihnen auch bei Problemen immer mit Ratschlägen zur Seite.